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12.11.2009 Schützt Gemüse das ungeborene Kind vor Typ-1-Diabetes?

Eine Studie lässt vermuten, dass Schwangere, die viel Gemüse zu sich nehmen, ihr ungeborenes Kind dadurch davor schützen könnte, später an Typ-1-Diabetes zu erkranken.

Kinder, deren Mütter in der Schwangerschaft jeden Tag Gemüse zu sich genommen haben, scheinen ein geringeres Risiko für die Entwicklung eines Typ-1-Diabetes zu haben. Dies lässt eine Untersuchung von schwedischen Forschern der Universität Göteborg vermuten.

Wie die Hochschule in einer Pressemitteilung meldet, wurden im Rahmen der Studie Blutproben von rund 6.000 Kindern im Alter von fünf Jahren untersucht. Dabei zeigte sich, dass drei Prozent der jungen Probanden entweder erhöhte Werte von Antikörpern gegen insulinproduzierende Betazellen oder bereits einen voll ausgeprägten Typ-1-Diabetes aufwiesen.

Niedrigeres Diabetesririko bei täglichem Gemüseverzehr
Bei Müttern, die nur selten während der Schwangerschaft Gemüse zu sich genommen hatten, war die Anzahl der betroffenen Kinder allerdings doppelt so hoch. Am niedrigsten war das Diabetesrisiko unter den Kindern, deren Mütter in der Schwangerschaft täglich Gemüse gegessen hatten.

Ob es wirklich allein der Gemüseverzehr ist, der das Risiko senkt, kann aber laut der beteiligten Forscherin Hilde Brekke noch nicht mit Sicherheit gesagt werden. Dazu seien weitere Forschungsarbeiten notwendig.

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