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		<title>diabetes-eltern-journal.de: Aktuelle News</title>
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		<description>Aktuelle News vom Diabetes Eltern Journal</description>
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			<title>diabetes-eltern-journal.de: Aktuelle News</title>
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		<lastBuildDate>Fri, 18 May 2012 00:14:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Studie zu Diabetes-Kosten liefert Zahlen der vergangenen 10 Jahre</title>
			<link>http://www.diabetes-eltern-journal.de/startseite/news-details/article/studie-zu-diabetes-kosten-liefert-zahlen-der-vergangenen-10-jahre.html</link>
			<description>Eine aktuelle Auswertung der Uniklinik Köln zeigt die Herausforderungen der wachsenden Zahl von Diabetespatienten an das deutsche Gesundheitssystem.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="@p478035-@l0-abstract" class="iePrAbstract">Auch wenn die individuellen Kosten pro Diabetiker über Jahre  weitestgehend konstant blieben, stieg die Zahl der behandelten  Diabetiker innerhalb von zehn Jahren um 49 Prozent auf 7,95 Millionen.  Diese Trends ermittelt die Langzeit-Studie KoDiM (Kosten des Diabetes  mellitus), die jetzt veröffentlicht wurde.</div>
 In  der KoDiM-Studie werden die Erkrankungshäufigkeit und Kosten des  Diabetes in Deutschland untersucht. Grundlage dafür sind circa 30.000  pseudonymisierte Patientendaten der Allgemeinen Ortskrankenkasse Hessen  und der Kassenärztliche Vereinigung Hessen, aus denen die PMV  forschungsgruppe an der Uniklinik Köln die Zahlen für Gesamtdeutschland  hochrechnet.
<strong>18 Prozent mehr Erkrankungen allein aufgrund der Alterung der Bevölkerung</strong><br /> Wurden im Jahr 2000 noch 5,36 Millionen Menschen wegen ihres Diabetes  behandelt, so stieg deren Anzahl um 49 Prozent auf 7,95 Millionen im  Jahr 2009. Der Anstieg fiel bei Männern (plus 57 Prozent) stärker aus  als bei Frauen (plus 40 Prozent). Die höchsten Steigerungsraten  verzeichnete die Altersgruppe ab 60 Jahren. Nach den PMV-Berechnungen  ist die Alterung der Bevölkerung zu 18 Prozent für die Zunahme der  Erkrankungszahlen verantwortlich.
„Für die weiteren 31 Prozent Steigerung vermuten wir eine Zunahme der  Risikofaktoren wie beispielsweise Übergewicht und Bewegungsmangel, aber  auch eine erhöhte Aufmerksamkeit für die Erkrankung, so dass heute die  Diagnose möglicherweise zu einem früheren Zeitpunkt gestellt wird“,  erklärt dazu Dr. Ingrid Schubert, Leiterin der PMV forschungsgruppe an  der Uniklinik Köln.
<strong>Kosten pro Diabetespatient bleiben weitgehend stabil</strong><br /> Ein durchschnittlicher Diabetiker verursacht die 1,8-fachen Kosten im  Vergleich zu einem Nicht-Diabetiker. Dieser Wert blieb über den gesamten  Zeitraum unverändert. Bereinigt um Inflation und demographische Effekte  schwankten die Kosten im 10-Jahres-Zeitraum zwischen 2.600 und 2.900  Euro. Es zeigte sich kein zeitlicher Trend.
<strong>Keine Trendwende in Sicht</strong><br /> Auch wenn die Pro Kopf-Kosten für die Diabetesbehandlung über die  letzten Jahre weitestgehend stabil geblieben sind, stellt die  Zuckerkrankheit auf Grund der wachsenden Anzahl an Diabetikern das  deutsche Gesundheitssystem weiter vor große Herausforderungen. Immer  mehr Diabetiker müssen als chronisch Kranke über lange Zeit betreut  werden. Die Diabetesversorgung wird deshalb auch in Zukunft erhebliche  finanzielle Ressourcen erfordern.
<hr  />
<em>Quelle: Pressemitteilung der Uniklinik Köln</em>]]></content:encoded>
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			<pubDate>Fri, 18 May 2012 00:14:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>DDG-Kongresspräsident im diabetesDE-Experten-Chat</title>
			<link>http://www.diabetes-eltern-journal.de/startseite/news-details/article/ddg-kongresspraesident-im-diabetesde-experten-chat.html</link>
			<description>Neue Therapien bei Diabetes Typ 1 – Erfolgsquote bei Typ 2 verbessern </description>
			<content:encoded><![CDATA[Ein wichtiger Bestandteil bei der Therapie des Diabetes Typ 2 ist die Umstellung des Lebensstils. Mehr Bewegung, gesunde Ernährung und vor allem Übergewicht abbauen sind der Schlüssel zum Erfolg. Jedoch gelingt es weniger als 20 Prozent der Menschen mit Diabetes Typ 2, die entscheidenden Kilos abzunehmen, um zu hohen Blutzuckerwerten und Folgeerkrankungen entgegenzuwirken. 
Auf der 47. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) diskutieren Diabetologen gemeinsam mit Hormonwissenschaftlern, Psychologen und Allgemeinmedizinern über alternative Behandlungsansätze bei Diabetes Typ 2 und Typ 1. Welche neuen Therapien Hoffnung versprechen, berichtet der Kongresspräsident Professor Dr. med. Thomas Haak nach der Tagung am 24. Mai 2012 im Experten-Chat auf <link http://www.diabetesde.org/ - external-link-new-window>www.diabetesde.org</link>.
Zwar ist bekannt, dass eine Gewichtsreduktion Blutzuckerwerte bei Menschen mit Diabetes Typ 2 verbessert, die Einnahme von Medikamenten verringert und Folgeschäden vermeiden kann. „In vielen Fällen können Menschen mit Diabetes Typ 2, die ihren Lebensstil ändern, auf Medikamente ganz verzichten“, sagt diabetesDE-Experte Haak, Chefarzt der Diabetes Klinik am Diabetes Zentrum Bad Mergentheim. Trotzdem gelinge es nur den wenigsten, mehr Sport zu treiben und ihre Ernährung umzustellen. Bei Menschen mit Diabetes Typ 1 hingegen ist eine Heilung bisher nicht möglich.
<strong>Neue Therapien bei Diabetes Typ 1</strong><br />Weltweit forschen Wissenschaftler daher an neuen Therapien. Menschen mit Diabetes Typ 1 könnte etwa eine künstliche Bauchspeicheldrüse helfen. Sie übernimmt die Funktion des zerstörten Gewebes. Im experimentellen Stadium befindet sich die Inselzell-Transplantation. Dafür isolieren Mediziner Stammzellen aus dem Knochenmark, die sich in der Bauchspeicheldrüse zu Insulin produzierenden Beta-Zellen verwandeln sollen. 
<strong>Erfolgsquote bei Typ 2 verbessern </strong><br />Eine neue Therapie-Option für Menschen mit Typ 2 sind individuelle Verhaltensprogramme. „Die neuen Ansätze motivieren mit Methode, indem sie negative Haltungen gegenüber lästigen gesunden Verhaltensweisen ins Positive umwandeln“, erklärt Haak im Vorfeld der DDG-Jahrestagung. Momentan in aller Munde ist auch die bariatrische Operation. Sie soll übergewichtigen Diabetespatienten nicht nur beim Abnehmen helfen. 
Bei vielen verbessert sich nach der OP auch die Stoffwechsellage, sodass sie zunächst keine Insulintherapie mehr benötigen. Ob dieser Effekt jedoch von Dauer ist und welche anderen neuen Therapien auf dem Kongress vorgestellt werden, berichtet Professor Haak nach der Tagung in der nächsten Online-Sprechstunde von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe am 24. Mai 2012. <br /><br />Der Diabetes-Chat steht allen Internetnutzern kostenfrei zur Verfügung. Fragen an den Experten können ab sofort online gesendet werden. <br /><br />Hier geht es zum <link http://www.diabetesde.org/experten_chat/kontaktformular/ - external-link-new-window>Kontaktformular.</link><br /><br />Die Fragen werden live beantwortet am 24. Mai 2012 von 17.00 bis 19.00 Uhr.]]></content:encoded>
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			<pubDate>Thu, 17 May 2012 00:54:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Doppelpass mit Diabetes: Qualifikation zum „Junior Cup“</title>
			<link>http://www.diabetes-eltern-journal.de/startseite/news-details/article/doppelpass-mit-diabetes-qualifikation-zum-junior-cup.html</link>
			<description>Am Wochenende (12./13. Mai) wurde die Qualifikation für den „Junior Cup Diabetes“ ausgespielt. Mit dabei: Luca Denkinger aus unserer Kolumne „Lucas Welt“. Vater Michael Denkinger berichtet. </description>
			<content:encoded><![CDATA[100 Kinder aus dem gesamten Bundesgebiet haben bei einem Qualifikationsturnier die Elf ermittelt, die Deutschland beim „6. Junior Cup Diabetes“ in Lausanne (25./26. August) vertreten wird. Die Kinder mit Typ-1-Diabetes zwischen acht und zwölf Jahren zeigten auf dem Gelände des DFB-Stützpunktes in Bad Soden (Hessen) tolle Dribblings, Doppelpässe und Torschüsse und sorgten bei den Besuchern für Erstaunen und Bewunderung. 
Das Diabetesmanagement während der Spiele betrieben die Kinder mit ihren Eltern individuell – einige spritzten sich vor, während oder nach den Begegnungen Insulin, andere traten mit Insulinpumpe unterm Trikot zu den Partien an oder legten die Pumpe im Spiel ab. Der Junior Cup wird von der Deutschen Diabetes-Hilfe (diabetesDE) und dem Unternehmen Medtronic unterstützt. <br /><br />Mit dabei: Dimo Wache, ehemaliger Bundesliga-Torwart<br />„Es ist sehr schön, dass Kinder und Jugendliche mit Diabetes zeigen können, was in ihnen steckt. Wie man in Bad Soden sehen konnte, ist das eine ganze Menge. Ich bin sehr angetan von der Veranstaltung und der Leistung der Kinder“, sagte der ehemalige Torwart des Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 05, Dimo Wache. Der 38-Jährige, der selbst Typ-1-Diabetes hat, begleitete die zweitägige Veranstaltung in Bad Soden und stand Eltern, Kindern und Betreuern Rede und Antwort.<br /><br /><strong>Endspiel um die Finalplätze</strong><br />In jeweils drei Spielen konnte sich jeder Spieler der insgesamt acht Mannschaften für das Endspiel qualifizieren, für das zunächst 22 Akteure ermittelt wurden. Die Veranstalter hatten zuvor ein Bewertungsverfahren festgelegt: Zweikampfverhalten und Technik wurden dabei ebenso bewertet wie Teamgeist und Fairness. Nach der Vorrunde warteten die kleinen Kicker gespannt auf Bekanntgabe der nationalen Endspielteilnehmer. Während Insulinpumpenträger Phillip (10 Jahre, aus Thüringen)* nach seiner Nominierung einen Luftsprung machte, kullerten Timo aus Baden-Württemberg Tränen über das Gesicht, als klar war, dass er nicht nominiert wurde.<br /><br /><strong>Vielleicht klappt’s im nächsten Jahr </strong>…<br />Mein Sohn Luca, der sich seit drei Jahren alleine spritzt und eine Insulinpumpe bislang strikt ablehnt, wollte sich die Verkündung erst gar nicht anhören. Mit der Einschätzung „Das brauche ich nicht, ich bin sowieso nicht dabei“, lag er richtig, aber er hat ja in den nächsten Jahren noch Gelegenheit, es in die Finalmannschaft zu schaffen.
Gut eine Stunde später lag auch der kleine Phillip* mit roten Augen auf dem Rasen. Weil seine Elf das Finale in Bad Soden verlor, dürfen er und seine zehn Teamkameraden ebenfalls nicht mit zur WM nach Lausanne. Einige Minuten später kehrte das Funkeln in die Augen des zehnjährigen Jungen zurück: „Ok, dann komme ich im nächsten Jahr halt wieder.“ Der elf Jahre alte Luis*, der seit einem Jahr eine Insulinpumpe trägt, steht hingegen in der Top-Elf, die bei der WM in der Schweiz gegen junge Diabetiker aus 13 Ländern antreten wird.<br /><br /><strong>Gerüstet fürs Elfmeterschießen</strong><br />Sollte es in Lausanne zu einem entscheidenden Elfmeterschießen kommen – das Team aus Deutschland ist gerüstet. Zur großen Freude der Kinder stellte sich in Bad Soden der ehemalige Profi-Torwart Dimo Wache für ein Elfmetertraining zur Verfügung. Die kleinen Fußballtalente nutzten die willkommene Abwechslung und schossen dem Ex-Profi die Bälle teils um die Ohren. „Ich habe getroffen, das ist der Hammer“, jubelte der 10-jährige Max aus Niedersachsen* über seinen bravourös verwandelten Strafstoß, während Marco aus Köln* die Hände vor sein Gesicht schlug, weil sein großartiger Schuss an die Latte knallte. Großen Applaus bekam „Lenny der Löwe“. Das Maskottchen des Fachbereichs Diabetes im Unternehmen Medtronic beförderte bei seinem Schuss den Ball mitsamt einer Löwenpfote in Richtung (Tor-)Wache.<br /><br /><strong>„Das war große Klasse!“</strong><br />Der 23-jährige Student, der in dem Löwenkostüm steckte, war begeistert von den Kindern: „Ich dachte immer, Typ-1-Diabetes bringt viele Einschränkungen mit sich. Das Turnier hat mich eines Besseren belehrt und große Aufklärungsarbeit geleistet. Die Kinder haben super Fußball gespielt; gerade so, als wäre der Diabetes für sie überhaupt kein Thema.“<br />Eine Zuschauerin sah dies genauso: „Je länger die Veranstaltung gedauert hat, umso mehr ist der Begriff Diabetes in den Hintergrund gerückt. Lediglich das kollektive Blutzuckermessen vor jeder Partie war anders als sonst. Wie die Mädchen und Buben bei diesem Turnier mit dem Ball und ihrem Handicap umgegangen sind, fand ich ganz große Klasse.“ &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <em>Michael Denkinger</em><br /><br />*Namen und Herkunft geändert. <br /><br />
<strong>Mehr von unserem Autor unter </strong><br /><link http://www.sport-sued.de/ - external-link-new-window>www.sport-sued.de</link><br />und<link http://www.denkinger-kommunikation.com/ - external-link-new-window>&nbsp; www.denkinger-kommunikation.com</link><br /><br /><br />]]></content:encoded>
			<category>DEJ-News</category>
			<category>DJ-News</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 15 May 2012 10:04:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Abgebauter Zucker führt zu Schmerzen</title>
			<link>http://www.diabetes-eltern-journal.de/startseite/news-details/article/abgebauter-zucker-fuehrt-zu-schmerzen.html</link>
			<description>Heidelberg: Rätsel der Nervenschmerzen bei Diabetes scheint geklärt - neue Therapie schon patentiert!</description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Presse-Information:<br />Wissenschaftler des Universitätsklinikums Heidelberg klären Entstehung der diabetischen Nervenerkrankung und zeigen neuen Behandlungsansatz / Veröffentlichung in „Nature Medicine“ &nbsp; <br /></em><br />Viele zuckerkranke Menschen leiden unter chronischen Schmerzen, besonders in den Waden und Füßen. Den Mechanismus der diabetischen Nervenerkrankung haben Wissenschaftler um Professor Dr. Angelika Bierhaus und Professor Dr. Peter P. Nawroth, Ärztlicher Direktor der Abeilung Innere Medizin I und Klinische Chemie der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg, nun aufgeklärt: <br /><br /><strong>Abgebauter Zucker macht Nerven überempfindlich<br /></strong>Das Stoffwechselprodukt Methylglyoxal, das beim Abbau von Zucker im Blut entsteht, bindet an schmerzleitende Nervenzellen und macht sie überempfindlich. Dabei gibt es einen Schwellenwert für die Schmerzempfindung. Erstmals wurde damit ein Behandlungsansatz identifiziert, der direkt am Auslöser der Schmerzen und nicht am Nervensystem angreift: <br /><br /><strong>Tierversuch: Abbau-Produkt abfangen senkt Schmerzen</strong><br />Im Tierversuch senkten Wirkstoffe, die Methylglyoxal abfingen, die starke Schmerzempfindung. Die wissenschaftlichen Untersuchungen wurden von der Dietmar Hopp Stiftung, St. Leon-Rot, unterstützt; ihre Ergebnisse sind seit 13. Mai 2012 im renommierten Fachmagazin „Nature Medicine“ veröffentlicht.<br /><br /><strong>Schmerzen teils vor der Diagnose<br /></strong>Begleiterkrankungen des Diabetes mellitus wie Schäden an Blutgefäßen, Nerven, und Nieren lassen sich nur zum Teil durch einen erhöhten Blutzuckerspiegel oder die Dauer der Erkrankung erklären. Gerade die chronischen Schmerzen in den Beinen treten teilweise bereits auf, bevor der Diabetes bemerkt wird. In preisgekrönten Forschungsarbeiten der letzten Jahre zeigte die Heidelberger Arbeitsgruppe, dass auch aggressive Stoffwechselprodukte dazu beitragen: &quot;Selbst bei Patienten, deren Blutzuckerspiegel gut eingestellt ist, oder schon vor Ausbruch der Erkrankung sammeln sich solche schädlichen Stoffe im Körper an&quot;, erklärt der Erstautor der Publikation, Dr. Thomas Fleming. Wissenschaftler von 16 Forschungseinrichtungen weltweit waren beteiligt an der Aufklärung des Mechanismus der diabetischen Nervenerkrankung (Neuropathie). &nbsp; <br /><br /><strong>Schutzeiweße bei Diabetikern wenig aktiv</strong><br />Das Stoffwechselprodukt Methylglyoxal (MG) entsteht im Blut durch den Abbau des Zuckers Glucose – zwar besonders bei hohem Blutzuckerspiegel, bei Diabetikern aber auch unabhängig davon. Körperzellen schützen sich vor diesem giftigen Zerfallsprodukt mit Hilfe von Eiweißen (Glyoxalasen), die MG abbauen. „In vielen Nervenzellen sind diese Schutzeiweiße nur schwach aktiv. Bei Diabetikern ist ihre Aktivität noch weiter gedrosselt. Das macht speziell Nervenzellen empfindlich gegenüber Methylglyoxal“, erklärt Fleming. Die Wissenschaftler untersuchten daher, wie genau MG auf Nervenzellen wirkt, die für die Schmerzwahrnehmung zuständig sind. &nbsp; <br /><br /><strong>Natriumkanäle sind beeinträchtigt - sie regulieren die Reizbarkeit</strong><br />Dazu nahmen sie bestimmte Proteine in der Zellhülle, sogenannte Natrium- Kanäle, unter die Lupe. Diese Proteine regulieren die Reizbarkeit der Nervenzellen. Sie entdeckten: MG bindet an einen Natrium-Kanal (NaV1.8), der nur bei Schmerzrezeptoren vorkommt, verändert seine Funktionsfähigkeit und macht so die Nervenzelle schneller erregbar. Diese Veränderung fanden sie sowohl im Nervengewebe von Mäusen, denen zuvor MG verabreicht worden war, als auch bei Tieren, die an einer dem Diabetes ähnlichen Erkrankung litten. Auch bei Nervenzellen von Diabetes-Patienten mit erhöhter Schmerzempfindlichkeit waren die Natrium-Kanäle durch MG beeinträchtigt.<br /><br /><strong>Neuer Therapieansatz verspricht weniger Nebenwirkungen &nbsp; <br /></strong>Gesunde Mäuse, denen Methylglyoxal injiziert worden war, entwickelten ebenso wie Mäuse mit Diabetes eine erhöhte Schmerzempfindlichkeit, messbar an der stärkeren Durchblutung schmerzverarbeitender Hirnareale. Bei beiden Gruppen von Versuchstieren ließen sich die Symptome mit Hilfe eines neuen Wirkstoffs lindern, der an MG bindet und es unschädlich macht. Ebenso wirksam war es, die körpereigenen Schutzproteine der Tiere verstärkt zu aktivieren. &nbsp; <br /><br /><strong>Schon patenriert: &quot;Vielversprechender Ansatzpunkt!&quot;</strong><br />„Die Ergebnisse zeigen erstmals, dass Methylglyoxal unmittelbar das gesteigerte Schmerzempfinden verursacht. Das macht es zu einem vielversprechenden Ansatzpunkt für die Behandlung dieses Nervenleidens“, so Professor Nawroth. Bisher gibt es keine zufriedenstellenden Therapien für diese Beschwerden: Verfügbare Medikamente wirken auf das Nervensystem ein und machen müde, lindern die Schmerzen aber nur bei einem Drittel der Patienten – um bis zu 30 Prozent. Der erhoffte therapeutische Erfolg des neuen Medikaments, das inzwischen patentiert ist, beruht auf dem völlig neuen Wirkmechanismus: Es richtet sich gegen das im Blut zirkulierende Methylglyoxal und stoppt so die Prozesse, die die Schmerzen erst verursachen. „Wir gehen davon aus, das erste wirklich wirksame Medikament gegen diabetische Schmerzen gefunden zu haben“, so der Seniorautor des Artikels. &nbsp; <br /><br /><strong>Literatur:</strong> <em>Angelika Bierhaus, Thomas Fleming, Stoyan Stoyanov, Andreas Leffler, Alexandru Babes, Cristian Neacsu, Susanne K Sauer, Mirjam Eberhardt, Martina Schnölzer, Felix Lasischka, Winfried L Neuhuber, Tatjana I Kichko, Ilze Konrade, Ralf Elvert, Walter Mier, Valdis Pirags, Ivan K Lukic, Michael Morcos, Thomas Dehmer, Naila Rabbani, Paul J Thornalley, Diane Edelstein, Carla Nau, Josephine Forbes, Per M Humpert, Markus Schwaninger, Dan Ziegler, David M Stern, Mark E Cooper, Uwe Haberkorn, Michael Brownlee, Peter W Reeh &amp; Peter P Nawroth. Methylglyoxal modification of Nav1.8 facilitates nociceptive neuron firing and causes hyperalgesia in diabetic neuropathy. Nature Medicine (2012). Published online 13 May 2012. doi:10.1038/nm.2750</em>]]></content:encoded>
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			<pubDate>Tue, 15 May 2012 00:14:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kirchheim-Verlag hat einen neuen Online-Shop</title>
			<link>http://www.diabetes-eltern-journal.de/startseite/news-details/article/kirchheim-verlag-hat-einen-neuen-online-shop-1.html</link>
			<description>Der Kirchheim-Verlag hat einen neuen Online-Shop. Unter www.kirchheim-shop.de können nun alle Bücher, Zeitschriften und Schulungsprogramme des Verlages bestellt werden.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der neue Shop ist klar und übersichtlich gestaltet: Patienten finden alles sortiert nach den Themen Typ-1-Diabetes, Typ-2-Diabetes, Nierenerkrankung, Bluthochdruck und Asthma; Ärzte können sich auf der ersten Navigationsebene zwischen Diabetes, Allgemeinmedizin, Praxisorganisation und Pädiatrie entscheiden.
Jetzt auch mit Zeitschriften, Tickets, Extras – und der neuen Log-in-Funktion<br />Neben Büchern und Schulungsprogrammen können jetzt auch Zeitschriften, Kongresstickets und diverse Extras online bestellt werden. Und wer bereits Zeitschriftenabonnent ist, kann in der neuen Rubrik „Abo-Service“ direkt seine Daten verwalten. Neu ist auch die Log-in-Funktion, damit müssen die Adressdaten nicht bei jeder Bestellung neu eingegeben werden. Und wer möchte, kann die neue Kommentar- und Bewertungsfunktion nutzen. 
Außerdem bekommen Nutzer im neuen Online-Shop automatisch Tipps, welche Bücher oder Zeitschriften für sie ebenfalls interessant sein könnten. Über neue Produkte aus dem Kirchheim-Verlag und Sonderaktionen wie Frühbucherrabatte informiert der Kirchheim-Newsletter.
<strong>eProdukte folgen</strong><br />Im zweiten Schritt wird es noch in diesem Jahr die Möglichkeit geben, eBooks und eMagazines direkt im Kirchheim-Shop online zu kaufen.<br /><br /><strong>Gratis-Tasche</strong><br />Alle, die zwischen dem 1. Juni und dem 31. Juli 2012 erstmals über <link http://www.kirchheim-shop.de>www.kirchheim-shop.de</link> bestellen, belohnen wir mit einer <link http://www.kirchheim-verlag.de/fileadmin/Buchshop/287-081522-einkaufstaschen-_6265-_einkaufstasche__bentheim_.jpg 500x500>praktischen Tasche für den Einkaufswagen</link>.]]></content:encoded>
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			<pubDate>Mon, 14 May 2012 16:30:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Video: Interview mit Prof. Haak zum Diabetes Kongress 2012</title>
			<link>http://www.diabetes-eltern-journal.de/startseite/news-details/article/video-interview-mit-prof-haak-zum-diabetes-kongress-2012.html</link>
			<description>Im Video-Interview berichtet der Kongresspräsident Prof. Dr. Thomas Haak was die Besucher des Diabetes Kongress 2012 erwarten wird.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Vom 16. bis zum 19. Mai findet im <em>ICS – Internationales Congresscentrum Stuttgart </em>der Diabetes Kongress 2012 statt. Am Rande der Vorabpressekonferenz anlässlich der Veranstaltung, die gestern in Stuttgart stattfand, haben wir mit dem Kongresspräsidenten Prof. Dr. Thomas Haak gesprochen. Im Video-Interview gibt er einen Ausblick, was die Besucher des Kongresses erwarten wird.
<ul><li><link 6010 - internal-link>zum Video</link></li></ul>]]></content:encoded>
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			<pubDate>Mon, 14 May 2012 15:00:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Kirchheim-Verlag hat einen neuen Online-Shop</title>
			<link>http://www.diabetes-eltern-journal.de/startseite/news-details/article/kirchheim-verlag-hat-einen-neuen-online-shop.html</link>
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<strong>eProdukte folgen</strong><br />Im zweiten Schritt wird es noch in diesem Jahr die Möglichkeit geben, eBooks und eMagazines direkt im Kirchheim-Shop online zu kaufen.<br /><br /><strong>Gratis-Tasche</strong><br />Alle, die zwischen dem 1. Juni und dem 31. Juli 2012 erstmals über <link http://www.kirchheim-shop.de>www.kirchheim-shop.de</link> bestellen, belohnen wir mit einer <link http://www.kirchheim-verlag.de/fileadmin/Buchshop/287-081522-einkaufstaschen-_6265-_einkaufstasche__bentheim_.jpg 500x500>praktischen Tasche für den Einkaufswagen</link>.]]></content:encoded>
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			<pubDate>Mon, 14 May 2012 11:33:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Leser aufgepasst: Was wollen Sie wissen vom Diabetes-Kongress 2012?</title>
			<link>http://www.diabetes-eltern-journal.de/startseite/news-details/article/leser-aufgepasst-was-wollen-sie-wissen-vom-diabetes-kongress-2012.html</link>
			<description>Die Diabetes-Journal-Redaktion berichtet aus Stuttgart...und erwartet Ihre Wünsche!</description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Diabetes-Journal</em>-Leser aufgepasst: Nächste Woche tagen Tausende&nbsp;Experten beim &quot;Diabetes Kongress 2012&quot;, also der 47. Jahrestagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft in Stuttgart ( <link http://www.jahrestagung-ddg.de/>www.jahrestagung-ddg.de/</link> ). Auf dem Programm stehen Hunderte Vorträge, Dutzende Symposien, Diskussionen, Workshops. <br /><br /><strong>Worüber sollen wir berichten für Sie?<br /></strong>Wir wollen von Ihnen wissen: Über welche Diabetes-Themen sollen wir für Sie berichten? Mailen Sie uns einfach Ihre Stichpunkte in die Redaktion - und wir machen uns auf die Suche nach Ihrem Wunschthema. Grobe Überschriften in Stuttgart sind zum Beispiel:
<ul><li><em>Psychologie, Schulung, Lebensqualität </em>(Depression, Lebensstil, soziale Unterstützung, Behandlungsprogramme, Diabetes-Belastungen)</li><li><em>Forschung, Genetik</em> (die Betazelle, Impfung gegen Typ 1, Diabetes und Krebs</li><li><em>Komplikationen</em> (Nephropathie, Herzinsuffizienz, Augenveränderungen, Fuß)</li><li><em>Pro-/Contra-Diskussionen </em>(Blutzucker normal einstellen? Heilung durch Stammzellen? Adipositas-Chirurgie)</li><li><em>Gesundheitsökonomie, Versorgungsforschung </em>(nationaler Diabetesplan, Diabetes-Register, Epidemiologie)</li><li><em>Neue Technologien, Medikamente, Chirurgie</em> (neue Therapie-Optionen, Alter)</li></ul>
<strong>Haben Sie die EINE Frage?<br /></strong>Senden Sie uns also Ihre E-Mail mit Ihren Stichpunkten an <link mailto:nuber@kirchheim-verlag.de>nuber@kirchheim-verlag.de</link>&nbsp;, und zwar am besten bis spätestens kommenden Dienstag (15. Mai). Vielleicht haben Sie auch eine Frage, die Sie schon immer mal einem Diabetes-Experten stellen wollten? Her damit!<br /><br /><strong>Konferenzen, Berichte, Interviews<br /></strong>Natürlich können Sie auch ohne Ihr Zutun mit einem&nbsp;guten Überblick über die aktuellen Kongress-Themen rechnen: In der Juli-Ausgabe des <em>Diabetes-Journals</em> finden Sie Interviews mit den Experten, Berichte über Pressekonferenzen, Überraschendes aus Symposien. <br /><br />Übrigens:&nbsp;Prof. Dr. med. Thomas Haak (Bad Mergentheim) ist Kongress-Präsident der Stuttgarter Tagung. Haak ist einer der beiden Chefredakteure des <em>Diabetes-Journals</em>!<br />&nbsp;]]></content:encoded>
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			<pubDate>Fri, 11 May 2012 09:26:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Diabetes erhöht Krebsrisiko - auch die Therapieart spielt eine Rolle</title>
			<link>http://www.diabetes-eltern-journal.de/startseite/news-details/article/diabetes-erhoeht-krebsrisiko-auch-die-therapieart-spielt-eine-rolle.html</link>
			<description>Neue Studienergebnisse werden nächste Woche in Stuttgart bei Experten-Kongress diskutiert.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Aktuelle Presse-Information der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG):</em><br /><br />Berlin – Diabetes Typ 2 erhöht das Risiko, an Krebs zu erkranken und daran zu versterben. Aber auch die Diabetestherapie selbst hat Einfluss auf die Entstehung von Krebs, wie eine neue Übersichtsarbeit von Professor Dr. med. Norbert Stefan und Kollegen aus dem Universitätsklinikum Tübingen in der Zeitschrift DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift zeigt. <br /><br /><strong>Der Wirkstoff &quot;Metformin&quot; könnte schützen...</strong><br />„Die Daten sprechen dafür, dass Metformin im Gegensatz zu anderen Therapieformen vor Krebs schützt“, resümiert Professor Dr. med. Stephan Matthaei, Präsident der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). Dies stellt einen weiteren Grund dar, Patienten mit Typ 2 Diabetes mit Metformin zu behandeln, wie die Leitlinie der DDG empfiehlt. <br /><br /><strong>...auch vor Herzinfarkt und Gewichtzunahme!</strong><br />Denn Metformin wirkt sich auch günstig auf die Blutzucker-Stoffwechseleinstellung und das Körpergewicht aus und vermindert Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt. „Darüber hinaus ist natürlich eine gesunde Ernährung sowie ausreichende körperliche Aktivität die Grundlage jeder Therapie“, betont der Leiter des Diabetes-Zentrums am Christlichen Krankenhaus in Quakenbrück. Vor dem Hintergrund des erhöhten Krebsrisikos sollten Menschen mit Diabetes zudem regelmäßig an der Krebsvorsorge teilnehmen. &nbsp; <br /><br /><strong>Risiko für Leberzellkrebs am höchsten</strong><br />Die Autoren aus Tübingen kommen in der Deutschen Medizinischen Wochenschrift zu dem Schluss, dass das Risiko für Brustkrebs, Darm-, Harnblasen- und Bauchspeicheldrüsenkrebs bei Menschen mit Diabetes mellitus Typ 2 um das 1,2- bis 1,7-Fache erhöht ist. Das höchste Risiko für eine Krebserkrankung besteht dabei für Leberzellkrebs, es steigt sogar um den Faktor 2,5. Zugleich ist auch die Wahrscheinlichkeit, an diesen Krebserkrankungen zu versterben, bei Diabetes erhöht – Daten aus einem schwedischen Krankenhausregister belegen ein 38 Prozent höheres Mortalitätsrisiko. &nbsp; <br /><br /><strong>Die Entstehungsart ist unklar</strong><br />Auf welche Weise der Diabetes die Krebsentstehung fördert, ist dabei noch unklar. So könnte der erhöhte Blutzuckerspiegel im Rahmen der sogenannten Warburg-Theorie eine Rolle spielen – diese besagt, dass Krebszellen beim Wachstum besonders viel Zucker vergären. Im Zentrum der Expertendiskussion steht indes eine andere Hypothese. „Es ist denkbar, dass auch hohe Konzentrationen von Insulin im Blut die Krebsentstehung fördern könnten“, erklärt Stephan Matthaei von der Deutschen Diabetes Gesellschaft. „Offenbar steigert Insulin die Bioverfügbarkeit des Wachstumsfaktors IGF-1, der die Zellteilung in bösartigen Geweben beschleunigt und zugleich das Selbstmordprogramm bösartiger Zellen stoppt“, vermuten die Autoren aus Tübingen. &nbsp; <br /><br /><strong>Insulinspiegel nicht unangemessen erhöhen</strong><br />Das hat Konsequenzen für die Therapie. „Behandlungsstrategien für Typ-2-Diabetes, die mit einer unangemessenen Erhöhung der Insulinspiegel einhergehen, müssen kritisch betrachtet werden“, betont Matthaei. „Bei der Insulintherapie von Patienten mit Typ 2 Diabetes gilt deshalb der Leitsatz: Soviel Insulin wie nötig, aber sowenig wie möglich.“ &nbsp; <br /><br /><strong>Neue Studien zu Diabetes und Krebs<br /></strong>Studien haben gezeigt, dass die Krebssterblichkeit bei Patienten, die mit Sulfonylharnstoffen oder Insulin behandelt werden, erhöht ist. Auch das Risiko, an Leberzellkrebs zu erkranken, steigt bei einer Therapie mit Sulfonylharnstoffen oder Insulin. Wie die Übersichtsarbeit zeigt, ergab eine Fall-Kontroll-Studie, dass Glibenclamid das Krebsrisiko sogar um den Faktor 2,5 erhöht. Metformin oder Glicladzide hingegen scheinen vor Krebs zu schützen, wie große Untersuchungen nahelegen. Eine neue vergleichende Studie mit mehr als 112 000 Patienten in Großbritannien bestätigt, dass eine Therapie mit Sulfonylharnstoffen oder Insulin mit einer erhöhten Krebssterblichkeit einhergeht. Eine Metformintherapie dagegen scheint die Sterblichkeit durch Krebs im Vergleich zu Patienten ohne Diabetes sogar zu senken. &nbsp; <br /><br /><strong>Experten-Kongress in Stuttgart ab 16. Mai!</strong><br />Im Rahmen des <em>Diabetes Kongresses 2012</em> in Stuttgart wird dieses Thema, unter anderem mit Beteiligung der Autoren der Übersichtsarbeit, im Symposium „Diabetestherapie und Krebs“ am Freitag, den 18. Mai, ausführlich behandelt.&nbsp;&nbsp; <br /><br /><em>Literatur: Stefan N et al. Diabetes und Krebsrisiko, Dtsch Med Wochenschr 2012; 137: 1-5; DOI 10.1055/s-0032-1304928 Currie CJ et al. Mortality after incident cancer in people with and without type 2 diabetes: Impact of metformin on survival. Diabetes Care 2012; 35: 299-304 &nbsp;</em>]]></content:encoded>
			<category>DEJ-News</category>
			<category>DF-News</category>
			<category>DJ-News</category>
			<category>DSH-News</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 10 May 2012 13:39:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Diabetes-Eltern-Journal jetzt auf dem iPad lesen</title>
			<link>http://www.diabetes-eltern-journal.de/startseite/news-details/article/diabetes-eltern-journal-jetzt-auf-dem-ipad-lesen.html</link>
			<description>Die Zeitschrift ist ab sofort als App verfügbar.</description>
			<content:encoded><![CDATA[In der elektronischen Version gibt es zusätzliche Inhalte.
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			<category>DEJ - Kirchheim aktuell</category>
			<category>Diabetes-Profis - Kirchheim aktuell</category>
			<category>DJ - Aktuelles aus dem Kirchheim-Verlag</category>
			<category>KiPra - Kirchheim aktuell</category>
			<category>Verlagsnachrichten allgemein</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 10 May 2012 11:36:00 +0200</pubDate>
			
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